Verein
Liederkranz Konzert im neuen Bürgerhaus
Lieder, die verbinden – restlos ausverkauftes Konzert des Liederkranz Forchheim begeistert im neuen Bürgerhaus
Mit einem restlos ausverkauften Saal und spürbarer Vorfreude feierte der Liederkranz Forchheim am Samstag, 28. Februar sein großes Konzert „Alles auf Deutsch – Lieder verbinden Generationen“ im neuen Bürgerhaus in der Stadtmitte. Es war das erste Chorkonzert in dem neuen Gebäude – und zugleich ein eindrucksvoller Beweis dafür, wie lebendig und vielfältig Chormusik in Rheinstetten ist.
Ein Auftakt mit über 100 Stimmen
Gleich zu Beginn füllten mehr als hundert Sängerinnen und Sänger die Bühne: Alle sieben Chöre des Vereins – von den jüngsten Liederkranz-Spatzen über die LolliPops, PopCHORn und Cantabile bis hin zu Volkslieder-, Frauen- und Männerchor – eröffneten den Abend gemeinsam mit „Die Schöne und das Biest“. Der kraftvolle Klang setzte den Ton für ein Konzert, das Vielfalt, Gemeinschaft und musikalische Freude in den Mittelpunkt stellte.
Die Jüngsten zeigen die Zukunft des Vereins
Die Liederkranz-Spatzen und die LolliPops präsentierten sich mit spürbarer Begeisterung und sorgten mit Stücken wie „Omas Pudel“, „Die silbergraue Straußenfeder“ für viele lächelnde Gesichter im Publikum. Ein kurzer Ausblick auf das geplante Kindermusical „Tausendfüßlers Tanzfest“ (Frühjahr 2027) ließ zudem erahnen, wie engagiert die Nachwuchsarbeit im Verein betrieben wird.
Breites Repertoire – alles auf Deutsch
Der Volksliederchor spannte mit Klassikern wie „Die Gedanken sind frei“ und „Ein schöner Tag (Amazing grace)“ einen Bogen zu traditionellen Liedern, während PopCHORn mit „Sei hier Gast“, „So soll es bleiben“ und „An Tagen wie diesen“ moderne Akzente setzte.
Dazwischen setzte der Jugendchor LolliPOPs mit seinem schwungvollen „Lollipop“ einen federleichten, charmanten Ton und zeigte, wie selbstverständlich die jungen Stimmen die Bühne für sich erobern. Sie blieben dann gleich auf der Bühne und sangen bei popCHORn mit.
Der gemeinsame Frauenchor mit den Sängerinnen aller Chöre des Liederkranz berührte mit „Erinnerung“ und vor allem dem gefühlsbetonten „Wie schön du bist“ von Sarah Connor, während der gemeinsame Männerchor mit „Irgendwo auf der Welt“ und „Geboren um zu leben“ zwei starke Kontraste zwischen Nostalgie und moderner Ballade bot.
Cantabile, bei zwei Liedern zusammen mit den lolliPOPs, zeigte anschließend seine ganze stilistische Bandbreite – von Reinhard Meys „Welch ein Geschenk ist ein Lied“ bis zu Sarah Connors „Vincent“. Alle Beiträge folgten dem Konzertmotto: Alle Lieder auf Deutsch.
Moderation mit Charme und Witz
Durch den Abend führten Birgit Mangold und Christian Stäblein, die mit humorvollen Übergängen, kleinen Anekdoten und spürbarer Nähe zum Verein das Publikum bestens begleiteten. Ihre Moderation verband die vielfältigen Programmpunkte zu einem runden Gesamterlebnis.
Ein Finale, das den Saal stehen ließ
Zum Abschluss vereinten sich erneut alle Chöre auf der Bühne. Mit Rosenstolz’ „Liebe ist alles“ und Udo Lindenbergs „Hinterm Horizont“ erreichte der Abend seinen emotionalen Höhepunkt. Die Zuhörerinnen und Zuhörer dankten mit langanhaltendem Applaus und Standing Ovations.
Vor der Zugabe durfte das Publikum noch gemeinsam mit den Chören singen. Der Dirigent Peter Ripp-Arnitz feierte an diesem Tag seinen Geburtstag und bekam ein Ständchen aus mehr als 300 Kehlen, ehe er die Zugabe dirigierte.
Begleitet wurden die Chöre von der Band um Hendrik Rekers (Piano und Gitarre), Paul Cervenec (Bass und Kontrabass) und Tim Brucker (Schlagzeug), deren präzises und zugleich sensibles Spiel den Abend musikalisch abrundete.
Für den charakteristischen Klang des Abends sorgten außerdem die vier Chorleiterinnen und Chorleiter Åselinde Wiland, Daniel Salzmann, Elfriede Feldmaier und Peter Ripp-Arnitz, die mit ihren Arrangements die ganze stilistische Bandbreite der Chöre zur Geltung brachten.
Ein starkes Zeichen für die Chorkultur
Das Konzert zeigte eindrucksvoll, wie ein Verein mit sieben Chören und allen Generationen gemeinsam auf der Bühne wirken kann. Der Liederkranz Forchheim präsentierte sich als lebendige musikalische Gemeinschaft, die Tradition und Moderne verbindet – und das neue Bürgerhaus als würdiger Rahmen für ein solches Ereignis.




















































































